UA-37671450-1
  • 10 Fehler im Umgang mit Fehlern


    Oder positiv ausgedrückt: Wie sie es garantiert schaffen immer wieder Fehler zu machen ohne daraus zu lernen und ganz nebenbei jede Form der Zusammenarbeit mit Kollegen reduzieren. So sieht der optimale Umgang mit Fehlern aus:

    1. 10 Fehler im Umgang mit FehlernMacht jemand anders einen Fehler, dann erzählen Sie davon unmittelbar möglichst vielen Kollegen. Vermeiden Sie es aber mit demjenigen direkt darüber zu sprechen, sonst bekommen Sie nur Verantwortung und Schuld oder sogar zusätzliche Arbeit ab.
    2. Falls sie mit der Pappnase, die den Fehler gemacht haben in einem Meeting sind, erzählen Sie allen andern vom Fehler des Kollegen. Sie sind der bessere Erzähler weil sie es mit der gehörigen Portion Humor und Freude darstellen können. Zudem können Sie das doofe Gesicht der Pappnase besser imitieren.
    3. Vergessen Sie nie darauf hinzuweisen, dass Ihnen so etwas nie passiert.
    4. Passiert ihnen dennoch ein Fehler, vertuschen sie es bestmöglich. Lassen Sie sich nichts anmerken, sprechen Sie mit niemandem darüber. Pfeifen Sie ein Lied, das lenkt ab.
    5. Fällt es doch jemandem auf, schieben Sie die Schuld auf jemand andern. Am besten dafür sind ihnen unterstellte Mitarbeiter. Ist niemand da, nehmen Sie das Wetter, die Software, Ihre Frau, den Vollmond,… Hierbei sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.
    6. Entschuldigen Sie sich niemals. Weisen Sie stattdessen immer darauf hin, dass ihr gegenüber, auch Fehler gemacht hat. Wahrscheinlich sogar mehr als Sie selbst. Wenn ihr Gegenüber dann fassungslos dasteht haben sie gewonnen. Setzen Sie ein siegessicheres Lächeln auf.
    7. Denken Sie daran: Wenn es um Fehler geht, sind sämtliche Teamregeln außer Kraft gesetzt. Es geht immer um Existenzen und Sanktionen für den Einzelnen. In diesen Situationen sind auch Tiefschläge erlaubt. Hauptsache sie kommen über die Runde. Falls Ihnen Jemand Unterstützung anbietet oder Sie kritisiert, sollten Sie empört reagieren, der/diejenige will sie nur ihre Kompetenzen anzweifeln.
    8. Zielen Sie auf kurzfristige Erfolge, um den Fehler auszugleichen. Zeigen Sie den anderen, dass es Ihnen gut geht. Kommunizieren Sie Ihre Erfolge größtmöglich. Langfristig angelegte Strategien sind was für Weicheier.
    9. Denken Sie nicht über den Fehler nach:
      • Erstens: Ist sowieso jemand anderes dran Schuld
      • Zweitens: Wird so etwas sowieso nicht nochmal passieren
      • Drittens: Das war eh nur eine ungünstige Verkettung unglücklicher Zufälle die zu diesem außergewönlichen Fall geführt hat.
    10. Nur für den absoluten Notfall: Falls sie den Fehler nicht aus dem Kopf bekommen, dann entschuldigen Sie sich bei jedem dem Sie begegnen und das immer wieder. Jeder soll wissen, dass ihnen das leid tut und sie sich bemühen, dass das nie, nie wieder vorkommt. Und bringen Sie unbedingt Süßigkeiten mit, um Ihre Wiedergutmachung zu unterstreichen. Nach einer Woche permanenter Entschuldigung beginnen Sie wieder zu arbeiten und fragen Sie bei jeder Entscheidung ihren Vorgesetzten um Rat. Falls dann etwas schiefgeht waren es auf keinen Fall Sie.

    Bevor Sie nun zur Tat schreiten, schlagen Sie nach was Humor ist. Das ist nämlich nicht jedermanns Sache. Informieren Sie sich was Ironie, Sarkasmus und Satire bedeutet. Viel Spaß beim Umgang mit Fehlern! So, und jetzt ab ins Vergnügen!

    A. Gebhardt ist Jongleur und Key Note Speaker. In seinen Businessvorträgen spricht er über den Umgang mit Fehlern.


    Posted on 10:21 by in Fehlerkultur

Comments are closed.